MARIANNE PLETSCHER

    

Antonia lässt los

Eine filmische Sterbebegleitung

Suisse 2005, Vidéo, couleur, 57 min.

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[Synopsis disponible qu'en allemand:]

RéalisationMarianne Pletscher
ScénarioMarianne Pletscher
CaméraWerner Schneider
SonPeter Conrad, Peter Greub
MontagePamela Myson
Durée57 min.
Versions disponiblesInformation zur englischen Version direkt bei Marianne Pletscher
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Information
Marianne Pletscher
info@mariannepletscher.ch
ProductionSchweizer Fernsehen SRF
Droits mondiauxTelepool GmbH Filmvertrieb
Fernsehstrasse 1-4, 8052 Zürich
Tel.+41 44 305 69 69 – Fax +41 44 305 69 70
telepool@telepool.ch
FestivalsFeminale Wien 2006


 

Extraits de presse

"Antonia ist eine Frau mit einer sehr schweren Krankheit, trotzdem macht sie uns Mut" (Tagesanzeiger)

Revue de presse

Nach dem beeindruckenden Dokumentarfilm „Besser sterben“, für den Marianne Pletscher den Katholischen Medienpreis 2003 erhielt, zeigt das Schweizer Fernsehen am 15. November ihren neuen Film „Antonia lässt los – eine filmische Sterbebegleitung“.

Antonia Bianchi leidet unter einer unheilbaren Muskelerkrankung und wird von ihrem Mann Marco zu Hause gepflegt. Als Bewegungsmensch – Antonia tanzte sehr gerne und betätigte sich sportlich – fällt es ihr besonders schwer, ihren körperlichen Zerfall zu akzeptieren.Marianne Pletscher zeigt einfühlsam die Beziehung zwischen Antonia und Marco. Sie wahrt den Intimbereich der Gefühle und lässt gleichzeitig Erstaunliches aufscheinen.
Das Gespräch mit der Sterbebegleiterin Schwester Liliane Juchli ist ein intensiver Moment der Auseinandersetzung mit dem Tod, oder auch die Vorbereitung des Abschiedsgottesdienstes mit Pater Lukas Niederberger im Lassalle-Haus Bad Schönbrunn. Zu diesem Ort der Stille und Meditation hatte Antonia einen besonderen Bezug. In der sechsjährigen Krankheitszeit gab ihr das Lassalle-Haus immer wieder Kraft, so dass Antonia sich entschied, sich hier begraben zu lassen.
Pletscher hat Antonia Bianchi in ihren letzten sechs Monaten begleitet. Für den Übergang findet sie das Bild des Riesenrads, das einen letzten sehnlichen Wunsch der Kranken erfüllt. Nach einer Begräbnisprozession in Bad Schönbrunn wendet sich der Film dem hinterbliebenen Ehemann zu und zeigt wie er mit der Trauer umgeht. (Charles Martig, Katholischer Filmbeauftragter)

Die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher und ihr Team haben die 51-jährige Antonia Bianchi in ihren letzten sechs Monaten ihres Lebens begleitet. Antonia selbst schlug Marianne Pletscher vor, zusammen diesen Film zu machen Antonia leidet zu diesem Zeitpunkt bereits seit 6 Jahren an ALS und wird von ihrem Mann Marco liebevoll zu Hause gepflegt. Als Bewegungsmensch – Antonia tanzte, segelte und schwamm sehr gerne – fällt es ihr besonders schwer, ihren körperlichen Zerfall zu akzeptieren. Sie musste viele Dinge mühsam lernen: Geduld und Loslassen – Stück für Stück, Abschiednehmen vom Körper, von allen Tätigkeiten und den Menschen, die sie liebt. Sie hat es gelernt! Marianne Pletscher zeigt einfühlsam die Beziehung zwischen Antonia und Marco und wahrt dennoch den Intimbereich der Gefühle. Die Auseinandersetzung mit dem Tod zeigt sich deutlich in ihnen Gesprächen und der Vorbereitung des Abschiedsgottesdienstes im Lassalle-Haus Bad Schönbrunn. Einen sehnlichen Wunsch erfüllt sich die fast vollständig gelähmte Antonia mit einer letzten Fahrt mit dem Riesenrad. Sie wollte unbedingt nochmals etwas Verrücktes erleben bevor sie stirbt. Nach Antonias Tod und der Begräbnisprozession in Bad Schönbrunn wendet sich der Film dem hinterbliebenen Ehemann zu und zeigt wie dieser mit seiner Trauer umgeht, wie er ein neues Leben ohne Antonia beginnt und eine neue Partnerin findet.(ALS-Nachrichten).

Kritiken und weitere Unterlagen im Unternehmensarchiv des Schweizer Fernsehens.