MARIANNE PLETSCHER

    

Unerwünscht und unbeliebt

Kosovo-Albaner in der Schweiz

Schweiz 1998, Beta SP, Farbe, 50 min.

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1998 hingen in der Stadt Zürich Plakate mit der Aufschrift „Kosovo-Albaner Nein“

Dem wollte Marianne Pletscher etwas entgegensetzen – sie portraitierte drei der rund 180 000 in der Schweiz positiv integrierten Kosovaren. Während der Dreharbeiten brach der Krieg aus – der Film wurde zum Portrait der Kriegswirren und spielte in der Schweiz, im Kosovo und in Albanien, wo zehntausende von Flüchlingen inzwischen lebten.

Der Film hilft heute noch, die komplexen Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Kosovo, zwischen Schweizern und Kosovaren besser zu verstehen. Er ist zu einem wichtigen historischen Dokument geworden. Ein paar Jahre später hat Marianne Pletscher mit ihrem Team nochmals im Kosovo gefilmt, als die ersten Geflüchteten aus der Schweiz zurückkehrten.

RegieMarianne Pletscher
DrehbuchMarianne Pletscher
KameraWerner Schneider
TonSandra Blumati
SchnittMarianne Jäggi Naef
Dauer50 min.
FormatBeta SP
Verkauf DVD/Video für schulische Zwecke
SRF / Dokumentation und Archive
Postfach, CH-8052  archiv@srf.ch
Schulen / für kommerzielle Zwecke
Telepool GmbH Filmvertrieb
Fernsehstrasse 1-4, CH-8052  telepool@telepool.ch
+41 44 305 69 69 – Fax: +41 44 305 69 70
Information
Marianne Pletscher
info@mariannepletscher.ch
ProduktionSchweizer Fernsehen SRF
WeltrechteZur Zeit (Oktober 20231) streamt SRF diesen Film. Wer ihn wegen Geoblocking nicht einsehen kann, kann ihn bei Marianne Pletscher zur Ansicht beziehen.
FestivalsFilmfestival Prizren, Kosov@, 2015
KinosKino in Prizren,2005
TV-Ausstrahlungen1998, 1999 und 2004 Schweizer Fernsehen DOK und 3sat
LiteraturIn Play Suisse im 10vor10 ist am 14.7.98 eine gleichzeitig zum Film gedrehte Reportage zu sehen.


 

Pressestimmen

Kosovo-Albaner in der Schweiz: Warum sind diese Menschen bei uns nicht willkommen? Marianne Pletscher hat nach Antworten gesucht. Und sie gefunden.....Sie fuhr zwischen der Schweiz, Kosovo und Albanien hin und hier und zeigt die Zerissenheit eines gebeutelten Volkes, das "in grosser Angst" lebt. Sie traf auf freudliche, hilfsbereite Menschen die nicht agressiver sind "als Sie und ich". Der Film rüttelt auf und regt zum Nachdenken an. (Christine Maier, Tele).

Sie haben den Ruf, Drogendealer oder sonstige Kriminelle zu sein. So die Vorurteile vieler Schweizer über die Kosova-Albaner. Mit ihren Film ist es Marianne Pletscher gelungen. Dieses Cliché zu durchbrechen. (Zeitung P.S.)

Alle weiteren Unterlagen zu diesem Film, also auch weitere Kritiken, befinden sich im Unternehmensarchiv des Schweizer Fernsehens.