MARIANNE PLETSCHER

    

Sri Lanka ein Jahr nach dem Tsunami

Schweiz 2005, Video, Farbe, min.

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Ein Jahr nach dem Tsunami besuchte Marianne Pletscher, Sri Lanka-Spezialistin des Schweizer Fernsehens, in diesem "Reporter spezial" erneut die Menschen, die stark von der Katastrophe betroffen waren. Sie erzählt Geschichten von Leid und enttäuschten Hoffnungen, aber auch von neuer Lebensfreude und Wiederaufbau. Der Film ist auch eine Weiterführung der zwei Filme zu Flucht und Bürgerkrieg. Siehe Filmliste: Flucht aus dem Paradies (1984) und Flucht aus Sri Lanka, 20 Jahre später (2003).

RegieMarianne Pletscher
DrehbuchMarianne Pletscher
KameraWerner Schneider
TonWerner Schneider/Marianne Pletscher
SchnittPamela Myson
Verkauf DVD/Video▶ Die DVD ist nicht mehr im Verkauf. Der Film kann bestellt werden bei Marianne Pletscher oder:
für schulische Zwecke
SRF / Dokumentation und Archive
Postfach, CH-8052  archiv@srf.ch
Schulen / für kommerzielle Zwecke
Telepool GmbH Filmvertrieb
Fernsehstrasse 1-4, CH-8052  telepool@telepool.ch
+41 44 305 69 69 – Fax: +41 44 305 69 70
ProduktionSchweizer Fernsehen SRF
WeltrechteTelepool GmbH Filmvertrieb
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Tel.+41 44 305 69 69 – Fax +41 44 305 69 70
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TV-AusstrahlungenDezember 2005 und diverse Wiederholungen, daneben sind auch noch mehrere Kurzfilme von Marianne Pletscher zum Tsunami bei SRF einsehbar.

Pressezitate

Marianne Pletscher hat sich Zeit zum Zuhören genommen (Tele).

Gute Vertiefung (NZZ).

Pressestimmen

Sri Lanka, alte und neue Wunden
....Marianne Pletscher stellt den Schweizer Hilfswerken ein gutes Zeugnis aus "Soweit ich das beurteilen kann, schätze ich sie als nachhaltig ein". Besonders nötig findet sie die Spielzentren von "terre des hommes", wo traumatisierte Kinder ihre Erlebnisse verarbeiten können. Und besonders clever das Projekt von Swisscontact (Entwicklungsorganisation der Svhweizer Wirtschaft): in halbjährigen Crash-Kursen werden junge Leute in Bauberufen ausgebildet. In den ersten zwei Monaten werden sie angelernt, dann arbeiten sie unter Anleitung am Wiederaufbau, und schliesslich müssen sie sich selbständig bewähren, werden aber kontrolliert.

Und wie geht es den Menschen?
Marianne Pletscher hat sich Zeit zum Zuhören genommen. "Es gibt Traumatisierte, die sich noch nach einem Jahr fast nicht ans Meer getrauen. Dabei sind sie weder verletzt, noch ist ihr Haus zerstört worden. Und andere, die sich mit sehr grossen Verlusten auseinandersetzten mussten, fand ich manchmal fast mutiger. Ich habe im Norden ein Ehepaar getroffen, das über vierzig Angehörige verloren hat. Besonders Beeindruckt war sie von einer jungen Mutter, deren drei Kinder ertrunken sind: "Drei Tage nach dem Tsunami wurde ihr viertes Kind geboren.Für sie, eine Hindu, war klar, dass ihr ältester Sohn zurückgekommen ist, sie hat dem Baby seinen Namen gegeben. Das hat sie sehr getröstet. (Tele, Dorothee Degen-Zimmermann).