MARIANNE PLETSCHER


Different Hats, same boat

Drama workhop for dementia patients and their partners

[original title:  Behütet ins gemeinsame Boot]

Switzerland 2012, video, colour, 49 min.

   

By participating in theatre games, dementia patients discover abilities long forgotten: playing, laughing, singing, even improvising. And their partners can finally let go and be themselves again. In a drama workshop organised by the local Alzheimer society of Zurich all participants have gained a strong measure of this quality of life. The film accompanies two couples and shows how much creativity is still possible for dementia patients and how necessary it is for their partners.

The workshop gave everybody, even the voluntary carers accompanying the patients, a great amount of energy. The act of rowing in an imaginary boat, the première of the improvised play, is a strong metaphor for this positive and healing experience. The film shows in a respectful and artistic way how forgotten memories and a zest for life can be brought back.

DirectorMarianne Pletscher
ScriptMarianne Pletscher
PhotographyPeter Ramseier
SoundAlex Schwendinger, Peter Conrad
EditingPamela Myson
CollaboratorsChristine Vogt (Theaterregie)
Irene Bopp (Ärztin)
Dominik Bopp (Assistent))
Duration49 min.
Sales DVD/VideoPraesens-Film, Münchhaldenstr. 10, Postfach 119, 8034 Zürich
Tel. +41 44 325 35 25   [order]
(für den ganzen deutschsprachigen Raum) Preis CHF 33.00
ProductionMarianne Pletscher und Alzheimer-Vereinigung Kanton Zürich
Marianne Pletscher et Association Alzheimer canton de Zurich
World RightsMarianne Pletscher
Distribution SwitzerlandInfo:
Marianne Pletscher, Hardturmstrasse 301, 8005 Zürich
Tel. +41 044 271 88 83 / +41 79 654 59 14
E-mail: info@mariannepletscher.chsend a messagewww.mariannepletscher.ch
Distribution worldwideMarianne Pletscher / Präsens
Release13. März 2012 19.00 im Millers Studio, Zürich
ISAN0000-0003-0CA0-0000-Y-0000-0000-9

Press citations

Bei allen Begegnungen, welche die Kamera aufgezeichnet hat, zeugen Format, Verweildauer und Winkel vom Respekt von Filmerin und Kameramann gegenüber den Protagonisten.(Seniorenweb)
Avec respect, elle esquisse le portrait de deux hommes souffrant de la maladie d’Alzheimer. Elle fait preuve de déférence, de compassion, mais sans verser dans une pitié gênante. Le spectateur éprouve ce que la démence signifie, de manière informative et d’aussi près qu’un film peut le montrer.
....in der Wirkung eine sensible Beschreibung eines Lebens mit Alzheimer. Marianne Pletscher leuchtet es hell und hart aus. Aber weder mit schockierenden Bildern noch einem hämmernden Kommentar, sondern mit einfühlsamen Fragen, leisen Gesprächen und aussagekräftig gefilmten Details.
.....De esta manera, el drama de la enfermedad queda detrás de la poesía de la curiosidad observadora.
eine von vielen Zuschauerreaktionen nach den Solothurner Filmtagen:
Es tat so gut wieder zu erleben, wie sehr wie einander brauchen und helfen können. Zu sehen wie gut es tut Schicksale und Alltagserfahrungen im Umgang mit schwierigen Situationen zu teilen. Zu sehen, wie diese Ehefrau ehrlich und mutig erzählt, dass sie manchmal abhauen möchte, oft gegenüber ihrem Partner gehässig und ungeduldig ist. Wohl weniger als Vorwurf an ihrem kranken Ehemann, denn als Vorwurf am Leben, dass nicht immer fragt, ob es uns passt, unsere Rollen zu übernehmen. Es tat auch gut, , den Trost, die Zärtlichkeiten und Liebe zu sehen, die vielen Momente in denen noch Raum ist zum Lachen, Spass haben, Leben ist. Ich danke Ihnen auch mich daran erinnert zu haben, dass das Leben nicht nur aus Erinnern und Vergessen besteht, sondern auch aus dem Jetzt und Hier.
The film is a powerful interstation for reflections on how to deal better with the disease on the still long road ahead to a medication effective against Alzheimer’s.(Journal 21)


 


Press review

Medienmitteilung  der Alzheimervereinigung Kanton Zürich, 18. Juli 2011

Einmalig: Themenbezogene Ferienwoche für Menschen mit einer Demenz und deren Angehörigen

Die Alzheimervereinigung Kanton Zürich bietet begleitete Ferienwochen für Menschen mit einer Demenz und deren Angehörigen. Damit baut die Alzheimervereinigung das Entlastungs-Angebot weiter aus. In der Ferienwoche spielen die Gäste szenisches Theater. Das Pilotprojekt wird filmisch begleitet.

Bald ist es wieder soweit: Zum zweiten Mal dieses Jahr organisiert die Alzheimervereinigung Kanton Zürich eine Woche Ferien für Menschen mit einer Demenz und deren Angehörigen. Ein Team von Freiwilligen und speziell ausgebildeten Betreuerinnen und Betreuern begleitet die Ferienwoche und bietet Unterstützung für die Feriengäste. Es wird vor allem auf die Entlastung der Angehörigen Wert gelegt, damit diese sich vom anstrengenden Pflegealltag erholen können. Für die Feriengäste wird zum ersten Mal ein szenisches Theaterspiel unter dem Thema „von Hüten und Behütung“ integriert. Dieses Pilotprojekt wird von der renommierten Filmregisseurin Marianne Pletscher filmisch begleitet. Initiiert wurde das wegweisende Projekt von Irene Bopp-Kistler, leitende Ärztin für Geriatrie im Stadtspital Waid und Verantwortliche in der Memory-Klinik.

Demenz-Betroffene spielen Theater!

In der Ferienwoche übernehmen Demenz-Betroffene den aktiven Part in einem szenischen Theater, welches das Vergangene, das Jetzt, Gefühle und Emotionen unter dem Thema „Hüten und Behütung“ behandeln soll und den Patienten so die Chance zum Ausdruck und zur Verarbeitung ihrer Erfahrungen gibt. Dieser visionäre Umgang mit Demenz steht unter der Leitung von Christine Vogt – Regisseurin für Integratives Theater. Sie ist überzeugt: „Auf dem Theater ist fast alles möglich. Es kann das Leichte schwer, das Schwere federleicht erscheinen lassen.“

Damit nicht genug: Die Grande Dame des DOK-Films Marianne Pletscher – bekannt für ihren Film über Demenz „Glück im Vergessen“ – begleitet das Pionierprojekt filmisch und will damit einen Kulturfilm der anderen Art schaffen.

ALZ-Ferien in Oberägeri

Diese aussergewöhnliche Ferienwoche findet im Spätsommer in Oberägeri statt. In der malerischen Umgebung und im komfortablen Kurhotel Ländli bietet die Ferienwoche auch Entspannung und Gelegenheit für Austausch. Zehn Paare – Betroffene und deren Angehörigen – verbringen ihre Ferien zusammen mit elf Freiwilligen und zwei professionellen Betreuern der Alzheimervereinigung Kanton Zürich.